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Kritik an der Unterstützung der Homosexuellen-Parade „Christopher Street Day“ am 19. August in Stuttgart durch CDU-Prominenz übt der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart). Die Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sowie die baden-württembergische Sozialministerin Monika Stolz und der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster entbieten den bis zu 200.000 erwarteten Besuchern und Teilnehmern der Parade schriftliche Grußworte. Steeb ist überzeugt, „dass diese Art aktiver Unterstützung von Homosexualität und Lesbentum weder für die Zukunft unseres Landes gut ist, noch das Vertrauen in die Politik stärkt“.
Er bittet die Politiker, sich intensiver mit der hinter dem Christopher Street Day stehenden Ideologie zu befassen. „Es wäre fatal, wenn Sie sich der Ideologie dieser Bewegung ergeben würden“, schreibt Steeb der Bundeskanzlerin. Er erinnert daran, dass im Zuge der Auseinandersetzungen um den Christopher Street Day 2005 der damalige baden-württembergische Sozialminister Andreas Renner nach einer Verbalattacke gegen den katholischen Bischof Gebhard Fürst zurückgetreten war. Renner war Schirmherr der Schwulenparade. In diesem Jahr hat die SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin dieses Amt übernommen.
Mehrheit passt sich dem Lebensgefühl einer Minderheit an
Seinen Schreiben hat Steeb einen Essay des württembergischen Kirchenrats i.R. Hans Lachenmann (Satteldorf bei Crailsheim) beigefügt. Darin wird am Beispiel des Siegeszugs der Homosexuellenbewegung die Ideologieanfälligkeit der modernen Gesellschaft aufgezeigt. Lachenmann: „Aus einem Programm einer Minderheit, die vor Diskriminierung durch die gesellschaftliche Mehrheit zu schützen ist, wurde ein Problem der Mehrheit, die sich dem Lebensgefühl einer Minderheit anzupassen hat.“ Konservative Christen würden von der Homosexuellenbewegung als „Homo-Hasser, Nazis, Faschisten“ verunglimpft.
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